Improvisation gefragt!
Als Europa-Tour-Team
ist man viel unterwegs, nicht nur von einer Einsatzstelle zur Nächsten, sondern
auch vor Ort gibt es viele Fahrten die unternommen werden müssen. Welchen Luxus
wir das Jahr über also mit unserem Tourbus haben, wurde uns auf Gran Canaria
nochmal ganz neu bewusst.
Wenige Tage später erhielt uns dann die Nachricht, dass das Auto die Reparatur nicht mehr wert sei und direkt verschrottet würde, wir aber ein neues bekämen. Es begann alles wieder von vorne: Die Vorfreude auf das Auto, die Abholung, der Genuss des Mobilseins, ABER dann auch wieder die Probleme. Einen freien Vormittag wollte ich dazu nutzen, die Berge zu erkunden. Ich machte mich morgens früh auf und als ich schon eine Weile gefahren war, blinkte eine Motorkontrollleuchte auf und aus der Motorhaube fing es an zu qualmen. Ich fuhr rechts ran und rief erneut den Autovermieter an, der mich anwies das Auto dort stehen zu lassen bis er es sich anschauen könnte. Die schlechte Nachricht: Ich musste irgendwie anders von diesem Berg herunterkommen. Da ich den letzten Bus um zehn Minuten verpasst hatte und der nächste erst fünf Stunden später kommen würde, ein Taxi um die 70 € kosten würde und ich mit meinen kurzen Hosen bei Nieselregen und gefühlten 5°C fror, blieb mir neben Beten nur übrig, es per Anhalter zu versuchen. Ich war nicht sehr optimistisch über mein Vorhaben aber ich wurde positiv überrascht. Das allererste Auto, darin zwei deutsche Touristen die sogar auch in meine Richtung wollten, hielt an und nahm mich mit.
Dementsprechend bin ich
trotz der Autopanne total dankbar für diese Erfahrung in der Gott mir diesen
Weg aufgetan hat, um wieder vom Berg runterzukommen.
Auch dieses Auto wurde abgeschleppt
ein ,,Neues“ trat an seine Stelle, da das Alte zu lange in der Werkstatt brauchte.
Und es wurde immernoch nicht ruhig um unsere Auto-situation, denn schon nach
wenigen Tagen gab es letzten Sonntag auf der Heimfahrt einen Knall und ein
Radlager ist gebrochen. Das wussten wir jedoch nicht und befürchteten, ein
Hinterrad wäre locker, da es schon bei minimaler Geschwindigkeit hin- und
hereierte. Mit 60 km/h über die Autobahn und vielen Stoßgebeten schafften wir
den Weg nach Hause. Zu unserem Glück konnte dieses Auto schnell repariert
werden, sodass wir es schon nach kurzer Zeit wieder zur Verfügung hatten.
Insgesamt können wir aber trotzdem glücklich sein, dass wir auf allen Fahrten bewahrt geblieben sind und nie etwas passiert ist. Wir haben nun schon fast eine Routine für Autopannen entwickelt und haben uns viel Spontanität und Flexibilität angeeignet. Auch sind wir jetzt im Bezug auf kleinere Mängel (nicht intakte Tankanzeige, defekte Tempoanzeige, Fensterscheiben die von alleine runtergehen wenn man den Schlüssel im Schloss dreht, fehlende Airbags,…) sehr viel entspannter. Für unseren restlichen Aufenthalt hoffen wir aber von Überraschungen verschont zu bleiben.
Vor etwa zwei Monaten standen
wir vor einer Herausforderung: Wie überstehen wir den Einsatz auf Gran Canria
ohne unseren geliebten Crafter? Daran, dass dieser unsere Arbeit hier vereinfacht
hätte, bestehen keine Zweifel. Zur Fortbewegung auf Gran
Canaria dienten uns zum Einen der 9-Sitzer der Gemeinde, dessen Plätze wir aber
oft nicht alle in Anspruch nehmen konnten, sowie die vier verschiedenen
Mietwagen die sich nach und nach in unserem Besitz befanden. Ihr habt richtig
gelesen, vier Mietwagen! Das war keinesfalls so geplant, aber die Autos haben
leider nicht dem entsprochen was wir uns erhofft hatten.
Ich möchte gerne von vorne
anfangen. Um uns das Einleben zu erleichtern haben wir uns ein Auto am
Flughafen gemietet, mussten das aber leider schon nach einer Woche abgeben und
wollten uns vor Ort bei den Einheimischen erkundigen, welche anderen Möglichkeiten
für uns zur Auswahl stünden. Dementsprechend waren wir extrem glücklich als wir
erfuhren, dass es jemanden im Süden der Insel gibt, der alte Autos total
günstig vermietet. Wir leiteten alles möglichst schnell in die Wege, um wieder
komplett mobil und nicht auf die unzuverlässigen Busse angewiesen zu sein und
fieberten der Autoabholung entgegen.
Die Freude hielt nicht
lange an, denn schon nach zwei Tagen im Gebrauch blieben Charlotte und Jana
beim Einkaufen mit dem Auto liegen. Lenny, Anisja und ich (Moritz) machten uns
eilig auf den Weg, um den anderen zu Hilfe zu kommen. Nach Absprache mit dem
Autovermieter sollten wir dann das Auto an einen geeigneten Parkplatz schieben
und einen Abschleppdienst rufen. Das bedeutete für uns ein kleines Abenteuer,
denn der einzige Weg zu einem solchen Parkplatz führte durch einen stark
befahrenen Kreisel.
Wenige Tage später erhielt uns dann die Nachricht, dass das Auto die Reparatur nicht mehr wert sei und direkt verschrottet würde, wir aber ein neues bekämen. Es begann alles wieder von vorne: Die Vorfreude auf das Auto, die Abholung, der Genuss des Mobilseins, ABER dann auch wieder die Probleme. Einen freien Vormittag wollte ich dazu nutzen, die Berge zu erkunden. Ich machte mich morgens früh auf und als ich schon eine Weile gefahren war, blinkte eine Motorkontrollleuchte auf und aus der Motorhaube fing es an zu qualmen. Ich fuhr rechts ran und rief erneut den Autovermieter an, der mich anwies das Auto dort stehen zu lassen bis er es sich anschauen könnte. Die schlechte Nachricht: Ich musste irgendwie anders von diesem Berg herunterkommen. Da ich den letzten Bus um zehn Minuten verpasst hatte und der nächste erst fünf Stunden später kommen würde, ein Taxi um die 70 € kosten würde und ich mit meinen kurzen Hosen bei Nieselregen und gefühlten 5°C fror, blieb mir neben Beten nur übrig, es per Anhalter zu versuchen. Ich war nicht sehr optimistisch über mein Vorhaben aber ich wurde positiv überrascht. Das allererste Auto, darin zwei deutsche Touristen die sogar auch in meine Richtung wollten, hielt an und nahm mich mit.
Dementsprechend bin ich
trotz der Autopanne total dankbar für diese Erfahrung in der Gott mir diesen
Weg aufgetan hat, um wieder vom Berg runterzukommen.Insgesamt können wir aber trotzdem glücklich sein, dass wir auf allen Fahrten bewahrt geblieben sind und nie etwas passiert ist. Wir haben nun schon fast eine Routine für Autopannen entwickelt und haben uns viel Spontanität und Flexibilität angeeignet. Auch sind wir jetzt im Bezug auf kleinere Mängel (nicht intakte Tankanzeige, defekte Tempoanzeige, Fensterscheiben die von alleine runtergehen wenn man den Schlüssel im Schloss dreht, fehlende Airbags,…) sehr viel entspannter. Für unseren restlichen Aufenthalt hoffen wir aber von Überraschungen verschont zu bleiben.
Liebe Grüße,
Euer Moritz


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