Ich versteh nur Spanisch
Das Leben in Spanien bringt viele schöne Aspekte mit sich: Das wärmere
Klima, der spätere Tagesrhytmus, das leckere Essen. An anderes mussten wir uns erst
gewöhnen: die Siesta, in der alle Geschäfte jeden Tag für um die vier Stunden
schließen, die gängige Begrüßung mit Kuss auf die linke und rechte Wange und
die spanische Sprache.
Wenn man in Spanien lebt und arbeitet, kann es doch ab und an mal vorkommen,
dass man auf Spanisch angesprochen wird oder sich gerne mal auf Spanisch
unterhielte. Was das Vorhaben dann erschwert ist die Tatsache, dass man kein
Spanisch spricht. Dieser schmerzhaften Tatsache musste sich Team ROAR vor knapp
vier Monaten am Flughafen von GC stellen und das Projekt Spanischlernen
angehen. Aber auch wenn Fortschritte deutlich erkennbar sind, ist es doch ein
langer Weg bis man sprechen kann ohne viel darüber nachdenken zu müssen. Zwar
hatte wir vor Ort immer Kontakt zu Einheimischen, Missionaren und FSJ-lern, die
die Sprache besser beherrschten und uns in verschiedenen Lebensbereichen
unterstützt haben, aber manchmal kommt es doch zu überraschenden und
unangenehmen Situationen in denen es auch mal schnell gehen muss (und sei es
mit Händen und Füßen). In solchen Momenten sind wir zu Vokabular gekommen, das
wir nicht unbedingt hätte haben müssen.
Parken, Abschleppen, Strafzahlung: Woran 7 Leute denken können, wird manchmal ganz vergessen. So kam es in Almería leider zu 2 Strafzetteln und einem Abschleppen - obwohl wir vorher dachten, dass man ein Auto in Größe unseres Crafters nicht abschleppen könne. Die Challenge bestand dann darin, unser Auto wiederzufinden, bzw. herauszubekommen, wie wir unsere Strafe zahlen können.

Infektion, Brechreiz, Schwindel: Mit spanischen Krankenhäusern kennen wir uns mittlerweile bestens aus (zumindest besser als mit Deutschen).
Stromausfall, Sicherung, elektrischer Verteiler: Nachdem bei uns der Strom im Obergeschoss ausgefallen war und der Vermieter es wieder in Ordnung gebracht hatte, versuchte er uns zu vermitteln, dass wir das Licht im Haus nicht anmachen sollten, wenn es regnet.
Schlucht, Platzwunde, Tackernadeln: Bei einer Wanderung auf unserem Teamausflug in der Nähe von Granada, fiel Stefan in einer Schlucht, einige Kilometer von den nächstgelegenen Häusern entfernt, ein Stein auf den Kopf. Schnell war klar, dass wir Mädels sofort zurückgehen würden, um Hilfe zu holen und einen Krankenwagen zu rufen, während die Jungs sich ebenfalls, mit Stefan zwischen sich eingehackt, vorsichtig und zügig auf den Rückweg machen. Nach einigen holprigen Gesprächen mit einheimischen Spaniern und Notrufnummern ging es dann ins Krankenhaus wo Stefans Kopf verarztet und getackert wurde.

So schlagen wir uns auf Tour durch, oft genug nur mit Händen und Füßen, aber dankbar dass es mit dem Spanisch doch immer besser klappt und dass wir auch in brenzligen Situationen nie alleine sind.
Liebe Grüße,
Anisja
Wenn man in Spanien lebt und arbeitet, kann es doch ab und an mal vorkommen,
dass man auf Spanisch angesprochen wird oder sich gerne mal auf Spanisch
unterhielte. Was das Vorhaben dann erschwert ist die Tatsache, dass man kein
Spanisch spricht. Dieser schmerzhaften Tatsache musste sich Team ROAR vor knapp
vier Monaten am Flughafen von GC stellen und das Projekt Spanischlernen
angehen. Aber auch wenn Fortschritte deutlich erkennbar sind, ist es doch ein
langer Weg bis man sprechen kann ohne viel darüber nachdenken zu müssen. Zwar
hatte wir vor Ort immer Kontakt zu Einheimischen, Missionaren und FSJ-lern, die
die Sprache besser beherrschten und uns in verschiedenen Lebensbereichen
unterstützt haben, aber manchmal kommt es doch zu überraschenden und
unangenehmen Situationen in denen es auch mal schnell gehen muss (und sei es
mit Händen und Füßen). In solchen Momenten sind wir zu Vokabular gekommen, das
wir nicht unbedingt hätte haben müssen.Parken, Abschleppen, Strafzahlung: Woran 7 Leute denken können, wird manchmal ganz vergessen. So kam es in Almería leider zu 2 Strafzetteln und einem Abschleppen - obwohl wir vorher dachten, dass man ein Auto in Größe unseres Crafters nicht abschleppen könne. Die Challenge bestand dann darin, unser Auto wiederzufinden, bzw. herauszubekommen, wie wir unsere Strafe zahlen können.

Infektion, Brechreiz, Schwindel: Mit spanischen Krankenhäusern kennen wir uns mittlerweile bestens aus (zumindest besser als mit Deutschen).
Stromausfall, Sicherung, elektrischer Verteiler: Nachdem bei uns der Strom im Obergeschoss ausgefallen war und der Vermieter es wieder in Ordnung gebracht hatte, versuchte er uns zu vermitteln, dass wir das Licht im Haus nicht anmachen sollten, wenn es regnet.
Schlucht, Platzwunde, Tackernadeln: Bei einer Wanderung auf unserem Teamausflug in der Nähe von Granada, fiel Stefan in einer Schlucht, einige Kilometer von den nächstgelegenen Häusern entfernt, ein Stein auf den Kopf. Schnell war klar, dass wir Mädels sofort zurückgehen würden, um Hilfe zu holen und einen Krankenwagen zu rufen, während die Jungs sich ebenfalls, mit Stefan zwischen sich eingehackt, vorsichtig und zügig auf den Rückweg machen. Nach einigen holprigen Gesprächen mit einheimischen Spaniern und Notrufnummern ging es dann ins Krankenhaus wo Stefans Kopf verarztet und getackert wurde.

So schlagen wir uns auf Tour durch, oft genug nur mit Händen und Füßen, aber dankbar dass es mit dem Spanisch doch immer besser klappt und dass wir auch in brenzligen Situationen nie alleine sind.
Liebe Grüße,
Anisja


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