Schlagzeilen, die um die Welt gehen! Besteht doch noch Hoffnung für die Fußballwelt?

Nach dem dramatischen Aus für unsere deutschen Fußballjungs gestern, das viele Herzen zu Bruch gehen ließ, ist der Fußballtraum der meisten Deutschen geplatzt.
Herzerreißende Bilder gingen um die Welt: tränenerfüllte Augen, knirschende Zähne, Verzweiflungsschreie, geballte Fäuste und niedergeschlagene Gesichter.
Ist der Fußballtraum ausgeträumt?
82 Millionen würden jetzt mit gesenktem Haupte dem zustimmen. Doch ca. 2000 km entfernt von deutschem Boden, in dem kleinen Ort Rakitovo in Bulgarien auf einem öffentlichen Fußballplatz, finden sich noch ein paar Träumer.


Sechs deutsche, natürlich hochtalentierte Nachwuchstalente fingen vor zwei Wochen an, jeden Tag- sofern es nicht regnete- auf dem Bolzplatz ihre Fußballqualitäten zu trainieren, in Kooperation mit um die 20 bulgarischen Jugendlichen.
Es dauerte etwas, bis sich die zwei Fronten begannen mischten, aber von Tag zu Tag wurden mehr Bälle zwischen den Nationen hin und her gekickt, die Kommunikation ohne Worte wurde besser und die Einklatscher nach einem Tor wurden freudiger. Wohin wird das Ganze wohl noch führen?

Der Fußballtraum, der für die meisten Deutschen gestern ein Ende hatte, geht für uns als Team hier in Bulgarien weiter. Fast jeden Nachmittag spielen wir mit den bulgarischen Jugendlichen aus dem Ort und obwohl, von manchen von uns, schon viele Schüsse am Tor vorbeigingen, kommen die Bulgaren (die den meisten von uns fußballtechnisch einiges überlegen sind) immer, wenn wir da sind auch und haben viel Geduld mit unseren ,,Fußballkünsten”, die in nächster Zeit hoffentlich noch verbessert werden.
Es war unglaublich, wie schnell wir durch das Fußballspielen Kontakt zu den Jugendichen knüpfen konnten und sie sich auch zum gemeinsamen Schauen der Deutschlandspiele einladen ließen.
Trotz der Sprachbarriere, da nur manche Englisch sprechen, versuchen wir so gut es geht die Vorurteile gegenüber der Kirche abzubauen und den Jungs zu zeigen, dass sie hier wilkommen sind und dass wir uns für sie interessieren.
Wir hoffen so sehr, dass dieser Teil unserer Arbeit Früchte tragen wird und wir in unserem weiteren Einsatz noch viel Gemeinschaft mit den Jugendlichen haben und ihnen praktisch Gottes Liebe in unserem Handeln weitergeben können.

Liebe Grüße,

eure Jana (natürlich ein unfassbar gutes Fußballnachwuchstalent ;))

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