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RUJA - Der Countdown läuft

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17.03-18:55 – noch 28 Tage:      Die Räder des Crafters rollen auf einen freien Parkplatz einer Nebenstraße in der Innenstadt Almerías. Leicht angespannt aber doch voll Vorfreude steigen wir aus und betreten den dunklen, mit Leuten gefüllten Raum. An dessen Eingang werden wir freundlich begrüßt und bekommen Plastikbrillen und Leuchtstäbe ausgehändigt. Kurze Zeit später geht es los. Sobald das Schwarzlicht angeht und alles Weiße und Neonfarbige zum Leuchten bringt, erklingen schon die ersten Akkorde der Band und bringen die junge spanische Meute innerhalb kürzester Zeit zum Singen und Tanzen. Im Team werden die ersten nervösen Blicke ausgetauscht, das ist also die RUJA? Reunión Unida de Jóvenes de Almería (Zusammentreffen der Jugendlichen in Almería) ist ein Event das einmal monatlich von einer der Gemeinden in Almería ausgetragen wird. Genauer gesagt handelt es sich um einen Jugendgottesdienst mit verschiedenen Elementen, unter anderem Lobpreis, Predigt, Sp...

Das Streben nach Sauberkeit

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Gute Miene zum bösen Spiel Letzte Woche stand für uns als Team Putzen und Umbauten eines nahgelegenen Wohnheims senegalesischer Gastarbeiter an. Diese Angelegenheit (die so manche an seine oder ihre Ekelgrenzen geführt hat) möchte ich mit diesem Blogeintrag aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und euch mit reinnehmen in die Erlebnisse die verschiedene Teammitglieder gemacht haben. Charlotte durchlebt einen Thriller: Unsere Blicke trafen sich, als wir auf den Parkplatz rollten und der Motor ausging. Wir wussten nicht, was uns erwarten würde, aber dem ganzen Team war klar, dass uns kein leichter Tag bevor stand. Das Ziel unserer Reise lag bedrohlich vor uns. Ein alter, herruntergekommener Bungalowtrakt, der mit einem verschlossenen Tor von der Außenwelt abgesperrt war. Mitten in der Einsamkeit, umgeben von Tomatenfeldern, brannte die Sonne auf uns, als wir uns endlich trauten uns dem Gebäude zu nähern. Das Tor knarrte in seinen Angeln als wir eintraten und ich kon...

!Tan elefantástico! - Die Kinderwoche aus der (potentiellen) Sicht der Teilnehmenden

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Die letzte Woche haben wir von Mittwoch bis Samstag eine Woche mit Programm für Kinder aller Altersgruppen gemacht und dabei jeden Tag neue Kinder und Eltern kennengelernt. Für uns war diese Woche sehr aufregend, intensiv, lehrreich, gesegnet und vor allem eine große Freude! Aber- wie immer, sollte es dabei nicht um uns gehen, sondern um die Kinder die kommen und an der Veranstaltung teilnehmen. Es folgen Erzählungen von Kindern, wie sie so oder so ähnlich hätten aussehen können: María José (7 Jahre): ,,Ich liebe Ferien! Schule macht auch Spaß aber ich mag es noch lieber, den ganzen Tag mit meinen Freunden im Park zu spielen. Gestern ist aber nochwas ganz lustiges passiert. Ich war mit Ana bei dem Piratenschiff und wir haben Bäckerei gespielt, da kamen plötzlich viele Erwachsene, sie waren aber jünger als Mama und Papa, und die hatten lustige Masken mit Tieren darauf an. Dann haben sie eine kleine Box wo Musik rauskam auf den Boden gestellt und angefangen zu tanze...

Und schon wieder ein Jahr älter...

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März - ein harter Monat für uns - nicht unbedingt aufgrund von Reisen, Einsatzwechsel und Umstellung auf die Arbeit in Almería, sondern vor allem wegen der hohen Geburtstagsdichte. Drei Geburtstage mussten im März geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Viel Arbeit, die wir uns dabei freiwillig aufgeladen haben. Für den jeweiligen Rest des Teams bedeutet das stets: Kamelreiten und Wandern an Lennys Geburtstag Ab vier Tagen vor dem Tag X, finden das erste Mal getuschelte Brainstormings statt, wie Geschenk und Tagesverlauf aussehen könnten. Drei Tage vorher kommt es zu den ersten Recherchen. Ein Tag später werden alle bisher gemachten Pläne nochmal über den Haufen geworden und ein komplett neues Konzept aus dem Hut gezogen. Erste falsche Behauptungen werden dem Geburtstagskind über den Tag X vorgebracht. Am letzten Tag beginnen die ersten Ablenkungstaktiken, um Kuchen backen, Essen und Geschenke kaufen, Playlists erstellen und Absprechungen zu verheimlichen. Die letzte Han...

5045 km in 62 h

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5045 km in 62 h Stunde 1:   7 Tourteamler machen sich mit verschlafenen Gesichtern um ca. 8 Uhr in der Früh auf den Weg zum Flughafen in Las Palmas, Gran Canaria. Stunde 3:   Der Flieger hebt ab und in der Luft wird zum Teil der fehlende Schlaf der letzten Nacht nachgeholt. Stunde 6:   Tour Team ist kurz vor dem Verdursten, da die Airline unseres Vertrauens nur Wasser mit horrenden Preisen anbietet. Stunde 7:   Die halben Gran Canarier sind schockiert über den Temperaturunterschied und über die mit Schnee bedeckte Landschaft. Dem Erfrieren entkommen sie nur knapp. Stunde 8:   Das Wiedersehen mit dem Crafter in Frankfurt bringt anfänglich große Freude, bis auffällt, dass Gepäck fehlt, welches wir in Ewersbach gelassen hatten und was eigentlich auch im Crafter hätte sein sollen. Trotzdem macht sich das ganze Team gemeinsam auf den Weg nach Kaiserslautern, um Lottes Familie zu besuchen. Stunde 9: ...

Unsere Wohnwoche – Eine Analyse des Wohlfühlklimas

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Die letzte Woche auf Gran Canaria war eine Wohnwoche mit den Jugendlichen der Gemeinde. Wohnwoche bedeutet, dass man in der Gemeinde lebt, dabei aber dem normalen Alltag nachgeht, zusammen isst, Gemeinschaft hat und das Leben teilt. Um diese Tage zu reflektieren, machen wir uns nun die Methodik des Lebenslinien- bzw. Wohlfühldiagrammes (oder auch das Riemann- Thomann- Modell) zu eigen, bei der verschiedene Ereignisse aus der Perspektive des Tour Teams auf einer Skala von -5 (die Teamkrise inklusive Zweifel an dem Projekt kommen auf) bis +5 (himmelhochjauchzend und vollmotiviert) kritisch in Bezug auf das Lebensgefühl eingeordnet werden, um am Ende mit ausgewählten Punkten eine Bilanz ziehen zu können. Die Ereignisse (1) Das Team verlässt für eine Woche das traute Heim und zieht mit zwölf Spaniern auf die Sofas und Matratzen der hiesigen, lichtdurchfluteten Gemeinde. (2) Die Fifa wird ausgepackt, um die Nacht zum Tag zu machen. Die Nachtruhe ...