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Schlagzeilen, die um die Welt gehen! Besteht doch noch Hoffnung für die Fußballwelt?

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Nach dem dramatischen Aus für unsere deutschen Fußballjungs gestern, das viele Herzen zu Bruch gehen ließ, ist der Fußballtraum der meisten Deutschen geplatzt. Herzerreißende Bilder gingen um die Welt: tränenerfüllte Augen, knirschende Zähne, Verzweiflungsschreie, geballte Fäuste und niedergeschlagene Gesichter. Ist der Fußballtraum ausgeträumt? 82 Millionen würden jetzt mit gesenktem Haupte dem zustimmen. Doch ca. 2000 km entfernt von deutschem Boden, in dem kleinen Ort Rakitovo in Bulgarien auf einem öffentlichen Fußballplatz, finden sich noch ein paar Träumer. Sechs deutsche, natürlich hochtalentierte Nachwuchstalente fingen vor zwei Wochen an, jeden Tag- sofern es nicht regnete- auf dem Bolzplatz ihre Fußballqualitäten zu trainieren, in Kooperation mit um die 20 bulgarischen Jugendlichen. Es dauerte etwas, bis sich die zwei Fronten begannen mischten, aber von Tag zu Tag wurden mehr Bälle zwischen den Nationen hin und her gekickt, die Kommunikation ohne Worte wur...

BERICHTE AUS DER NASA- BODENSTATION INNSBRUCK

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So schnell, wie man den Countdown von zehn runter zählen kann, ging plötzlich am Dienstag, den 05. Juni für uns die Kinderwoche los. Mit einer langen Nachtschicht sind wir in den ersten Tag reingeschlittert und nachdem jedes Lied mit Bewegungen einstudiert, jeder Leuchtstern, jeder Planet, jeder Komet und jeder Asteroid aufgehangen, jeder Programmpunkt zumindest für diesen ersten Tag vorbereitet und unsere Begeisterung nicht nur für Kinder, sondern auch für das Weltall und dessen Geheimnisse sichergestellt war, konnte es losgehen. Die "Fünf- Tage- Power- Motivation- Spaß- Liebe- Geduld- Ausdauer- Verständnis- Freude- Kreativität- Improvisationstalent- Kinderwochenrakete" wurde gestartet. Um all dem gerecht werden zu können, begannen unsere Morgende immer mit einer Stunde Stiller Zeit, wie wir es schon seit Beginn des Jahres machen. Aber für mich- und ich spreche hier für die meisten von uns- war sie in dieser Woche ganz besonders wichtig. Wenn der Schlaf meistens nicht...

Countdown zur Kinderwoche in 3-2-1 GO!

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Bei unserem zweiten Besuch in Innsbruck haben wir ein fünftägiges Kinderprogramm unter dem Motto ,,Geheimnisse im Weltall“ für jeden Tag bis zu 50 Kindern gemacht. Damit diese Woche jedoch so klappen konnte und die Kinder sich wirklich wie kleine Astronauten und wir wie echte NASA- Mitarbeiter  fühlen  konnten, war sehr viel Vorbereitung nötig. Anhand eines, natürlich themenspezifischen, Countdowns werde ich euch mal mit reinnehmen in unsere chaotischen, verrückten, kreativen und Nachtschicht-beladenden Vorbereitungen. 10 -  Insgesamt 10 (NASA-) Mitarbeiter (eine  Kindermissionarin, die langzeitige Kindergottesdienstleiterin , die FSJlerin vor Ort und wir) haben die Kinderwoche auf die Beine gestellt. 9 -  So ein ,,normaler“  deutscher Arbeitstag hat  8 Stunden – hier in Innsbruck konnten wir uns allerdings mal ein bisschen auspowern und hatten Abends manchmal auch mehr als 9 Stunden Arbeit  in den Knochen. 8 – Da das T...

Sport im Alltag - angewandte Methoden eines Tourteams

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Schlaft genug, ernährt euch gesund und bewegt euch genügend! Diese Dogmen wurden uns bei den Vorbereitungsseminaren nur zu Genüge eingeprägt. Wie tatsächlich entscheidend der Zusammenhang zwischen körperlichem und geistigem Wohl ist, haben wir in unserem Jahr auf Tour aber auch schon erlebt. Obwohl es mit der gesunden Ernährung und dem ausreichenden Schlaf nicht immer so richtig hinhaut, können wir stolzen Gewissens sagen, dass die körperliche Ertüchtigung auf keinen Fall zu kurz kommt. Zwar machen nur die wenigsten im Team regelmäßig Sport, dafür wird aber das Konzept ,,Sport im Alltag" großgeschrieben. Nicht nur beim beim Aufbau eines Volleyballnetzes oder beim Fensterputzen lernten wir, wie wichtig es ist, auf Tour fit zu bleiben. Besonders die Arbeit mit Kindern hat uns schon viel körperliche Anstrengung gekostet. Sei es, um die vielfache Nachfrage nach menschlichen Klettergerüsten zu befriedigen, oder um die Kinder durch übertriebenes Eigenengagement zum Tanzen und S...

Öffentlichkeitsarbeit eines Tourteamlers

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"Leute ich brauche noch ein paar Hashtags unter meinem neuen Instagram-Bild!" Dieser Satz schallt ca. alle 3 Tage durch die Behausungen des Tourteams. Auch beliebt sind folgende Forderungen: "Guckt mal bitte schön für meinen Snap" "Ich brauche langsam den neuen Blogeintrag" oder "Ich brauch noch ein Bild für meinen Rundbrief" Wir alle tragen ein gewisses Bild von unserem FSJ und unserem Leben auf Europa-Tour an die Außenwelt über Snapchat, Facebook und Instagram, aber auch über unsere Rundbriefe und den Blog. Selbstverständlich wird das vermittelte Bild an die jeweilige Zielgruppe angepasst. Unseren Freunden zeigen wir, dass wir ne coole Zeit mit coolen Leuten haben - unseren Eltern, dass die 12 Monate auf keinen Fall verschwendet sind und wir echt herausgefunden haben was wir im Leben wollen - unseren Gemeinden und Spendern, dass wir wirklich einen Unterschied vor Ort machen und die Menschen mit dem Evangelium erreichen können. ...

Salamanca - der etwas andere Arbeitsplatz

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Unser Arbeitsweg führt uns täglich über die römische Brücke Kann Kaffee trinken, mit Leuten quatschen, Kuchen backen und an verschiedenen Workshops teilnehmen Arbeit sein? Was für viele wie ein netter Feierabend klingt, war hier in Salamanca für drei Wochen unsere Arbeit. Wir haben hier eine Gemeinde unterstützt, die nur alle zwei Wochen Gottesdienst macht aber dafür an fast allen anderen Wochentagen als Café geöffnet ist. Mitten in der wunderschönen Innenstadt Salamancas, in der von internationalen Hipsterstudenten in modischer Kleidung bis zu schaulustigen Touristen mit Kamera alles anzutreffen ist, liegt das Café Fresh X, welches vor allem eine Anlaufstelle für  Ein Ausflug in ein spanisches Dorf für das wir gebetet haben die vielen spanischen und ausländischen Studenten ist, die hier  sowohl zum Lernen, als auch zum Entspannen hinkommen. Das Konzept der Gemeinde ist es nicht, Gemeindemitglieder zu bekommen, sondern primär Kontakte mit den Leu...

Ich versteh nur Spanisch

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Das Leben in Spanien bringt viele schöne Aspekte mit sich: Das wärmere Klima, der spätere Tagesrhytmus, das leckere Essen. An anderes mussten wir uns erst gewöhnen: die Siesta, in der alle Geschäfte jeden Tag für um die vier Stunden schließen, die gängige Begrüßung mit Kuss auf die linke und rechte Wange und die spanische Sprache. Wenn man in Spanien lebt und arbeitet, kann es doch ab und an mal vorkommen, dass man auf Spanisch angesprochen wird oder sich gerne mal auf Spanisch unterhielte. Was das Vorhaben dann erschwert ist die Tatsache, dass man kein Spanisch spricht. Dieser schmerzhaften Tatsache musste sich Team ROAR vor knapp vier Monaten am Flughafen von GC stellen und das Projekt Spanischlernen angehen. Aber auch wenn Fortschritte deutlich erkennbar sind, ist es doch ein langer Weg bis man sprechen kann ohne viel darüber nachdenken zu müssen. Zwar hatte wir vor Ort immer Kontakt zu Einheimischen, Missionaren und FSJ-lern, die die Sprache besser beherrschten und uns in vers...